"Wir transformieren intern, die Website machen wir später."
Diesen Satz hören wir von Geschäftsführern häufig. Es wird ein teures neues ERP-System ausgerollt. Die Zeiterfassung wird digitalisiert. Aber die Unternehmenswebsite – der Ort, an dem 90% aller Neukunden den allerersten Touchpoint mit dem Unternehmen haben – bleibt unangetastet, "bis intern alles rund läuft."
Das ist fatal. Echte digitale Transformation muss für den Kunden spürbar sein. Eine veraltete Website schreit förmlich: "Wir sind intern genauso langsam und starr, wie wir hier nach außen auftreten."
Die Website als digitaler Vertriebsmitarbeiter 2.0
Eine moderne Business-Website übernimmt heute hochkomplexe Aufgaben. Sie klärt Fragen, bevor diese beim Telefon-Support der Firma landen. Sie qualifiziert Leads nachts um drei Uhr, wenn der Vertrieb schläft. Sie integriert Recruiting und verkauft die Firmenkultur so spitz, dass Human Resources messbar entlastet wird.
Wer solche Aufgaben weiterhin manuell löst, weil seine Website reine Textblöcke und ein Kontaktformular von 2012 anbietet, verliert radikal an Effizienz. Eine conversion-orientierte Website ist oft der am schnellsten wirkende Hebel der gesamten digitalen Transformation.
Schluss mit der Datensilos
Die wahre Kraft entfaltet eine neue Corporate Site dann, wenn sie tief integriert wird. Eingehende Leads landen durch APIs sofort samt UTM-Tracking im CRM (Salesforce, HubSpot etc.). Whitepaper-Downloads starten automatisierte E-Mail-Workflows.
Eine solche professionelle Unternehmenswebsite spart sofort Opportunitätskosten und zeigt den Mitarbeitern: Wir reden nicht nur über Digitalisierung, wir exekutieren sie spürbar an vorderster Front zum Kunden. Fangen Sie also nicht hinten im Lagerraum an aufzuräumen, während das Schaufenster noch verstaubt ist.